INTERVIEW MIT JUSTIN BELVEDERE

Posted by on

Interview mit Starfotograf Justin Belvedere zum KARLSWRONG Shooting. - „Um etwas zu erschaffen, muss man es vorher zerstören!“

In der Modefotografie gilt er mit seiner unkonventionellen Arbeitsweise schon länger als „Rising Star“. Trotzdem bleibt Justin Belvedere mit Absicht unter dem Radar der großen Marken und Magazine.

KARLSWRONG konnte ihn nun für ein Fashion-Shooting gewinnen. Wir haben ihn dabei begleitet und wollen euch den Menschen hinter unserer nächsten Kampagne vorstellen.

Karlswrong_StayComfortabel_JustinBelvedere

INTERVIEWER: 

„Justin, du hast heute für KARLSWRONG geshootet. In der Modebranche stehst du aber eher für deine Individualität und stellst dich bewusst gegen die Kommerzialisierung deiner Kunst. Wie ist die Zusammenarbeit entstanden?“

JUSTIN: 

„Also, heut' zu tage, in der normalen Fashion, musst du dich ein bisschen abgrenzen. Und das tue ich jeden Tag. Ich kenne sie alle. Also die Großen und auch die ganz Großen. Wenn ich Anfragen bekomme, dann muss es für mich etwas Besonderes sein. Und genau deshalb arbeite ich dann meistens nicht mit denen. 

Leoni Lencinas habe ich anders kennen gelernt. No Champagne, no Fashion, just Coffee. You Know. (Lacht)“

Karlswrong_StayComfortable_Justin

INTERVIEWER:

„Okay, was heißt das?“

JUSTIN

„Ich saß wie jeden Morgen in meinem Stammkaffee in der Knesebeckstraße. Meine Cam habe ich natürlich immer dabei um jede Impression und jede Inspiration aufnehmen zu können. Da war auch Leoni. Ich hab’ sie gefragt, ob ich sie fotografieren kann. Wir kamen ins Gespräch und waren uns sympathisch. Ich glaube einfach: The right People findest du immer nur auf der Street oder im echten Leben. 

Ihre Arbeit hat mich dann auch sofort inspiriert. Ihre Mode ist gegen jede Convention, gegen jede Regel, just like Justin, you know? (lacht)

Damit konnte ich arbeiten. Ich wusste, dass hier etwas anderes entstehen kann. Something New.“

Karlswrong_StayComfortable_Justin

INTERVIEWER:

„Deine Fans sagen, dass du schon immer mit dieser besonderen Hingabe für jedes einzelne Bild gearbeitet hast. Wie bist du zur Fotografie gekommen?“

JUSTIN:

„Die meisten Fotografen machen sich auf den Weg in die Big Cities. Paris, New York. Bei mir war es anders. Die große Stadt kam zu mir.“

INTERVIEWER

„Wie meinst du das?“

JUSTIN: 

„Es war mein 14. Geburtstag. Ich wünschte mir von Herzen eine Kamera. Was ich von meinen Eltern bekam waren 5 Mark. Ich ging zum Zeitschriftenladen und kaufte mir mit den 5 Mark eine Zeitschrift für Fotografen, in der ein Preisausschreiben war. Ich machte mit und gewann eine Kamera - so eine Kleine für unterwegs - und dazu einen Flug nach LA in United States of America. Natürlich hab ich nicht lange überlegt und flog hin. So kam die große Stadt zu mir. Sie haben dann dort auch eine Fotostory über mich gemacht und seit dem wusste ich, was ich bin und was ich werden will.“

INTERVIEWER: 

„Wie ging es weiter?“

JUSTIN: 

„Ich bin nie wieder nach Deutschland zurück gekommen. Also schon irgendwann... ich war ja erst 14. Aber my Heart is still there geblieben. You know? Ich begann Fotos zu machen. Aber nicht mit einer Camera, sondern mit meinem ganzen Selbst. In jedem Foto, das ich machte, ist 100 Prozent Justin Belvedere. Das merkten die Leute und machten meine Visionen zu ihren. Dieser Weg meine Art zu createn war gerade damals einzigartig. Ich meine, ich habe noch nie mit Modellen gearbeitet sondern immer mit real Peps - also real People. Und meine ganzes Schaffen war schon immer … naja wie sagt man am besten … state of the NEXT art. You Know? (Lacht)“

Karlswrong_StayComfortable_Justin

INTERVIEWER:

„Ja, viele in der Branche sagen, du bist deiner Zeit voraus. Doch du hast auch Kritiker. Was hältst du denen entgegen?“

JUSTIN: 

„You Know, Haters gonna hate. So einfach ist das manchmal. Wenn die Alten mit meiner neuen Kunst nicht mitkommen, dann ist das nicht mein Problem. Ich verwirkliche nicht nur mich selbst, sondern auch die Menschen, die mit mir arbeiten. Da kannst du jeden fragen. Mein Team, Clement, meinen Assistenten. Ein toller Mensch, just awesome. Diese Menschen haben verstanden, was New Photographie bedeuten kann. We are all nothing, but sometimes we are more. Und ich bin More, indem was ich mache und vor allem wie ich es mache. Alle die, die damit nichts anfangen können, tun mir leid. Ich sage immer: Um etwas zu erschaffen, muss man es davor zerstören! Nur aus Asche entsteht ein Phoenix. 

Manche verstehen das. Darum war unser Shoot heute auch so wundervoll. So „huge“. Ich hatte sofort das richtige Set dafür in Mind. Ein Schauspieler. A german actor mit Format. So etwas gibt es nicht häufig. Mit ihm wollte ich schon immer arbeiten.“

INTERVIEWER: 

„Wie war es mit dieser Ikone zu arbeiten?“

JUSTIN: 

„Er und ich sind so… also wie zwei Pole, die auf einander prallen. Doch die Energy, die wir freisetzen konnten, war einzigartig. Just awesome. Wir sind uns auf einer Ebene begegnet, die ich so nicht erwartet hatte. Not expected. Wir waren erst wie Tiere, die sich umkreisten - Ich sage ja immer zu ihm, dass er wie ein Berglöwe ist. Ja, wir haben so viel gemeinsam. Aber dann war es einfach wie ein Feuerwerk, jedes Bild saß, wir haben harmoniert und uns gegenseitig so viel gegeben.“ 

Karlswrong_StayComfortable_Justin

INTERVIEWER:

„Du hast gesagt, dass er das perfekte Gesicht für die Marke ist. Woran liegt das?“

JUSTIN: 

„Welche Marke?“

INTERVIEWER:

„Naja, KARLSWRONG. Das Shooting war doch für KARLSWRONG, der Hersteller der Hosen.“ 

JUSTIN: 

„Ja, ja, ja sicher. Just awesome. Aber eigentlich… You know? Wenn ich arbeite, dann sehe ich nichts mehr. Da bin dann nur noch ich. Und dieser Schauspieler natürlich. Mit seinen Ecken und Kanten ist er doch so charming. Er ist einfach wie diese Hose - Style meets comfort. Das sagt doch schon alles. (lacht)

Oder?“

INTERVIEWER: 

„Absolut. Vielen Dank, Justin, dass du mit uns gesprochen hast.“ 

STAY COMFORTABLE

← Older Post Newer Post →


Comment


  • Ihr spinnt doch alle…

    Philip Schwartz on

Leave a comment

Please note, comments must be approved before they are published