Interview mit Justin Belvedere’s Assistenten Clement Meyer

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 Er ist an der Seite des wohl verrücktesten Starfotografen Berlins. Als Assistent von Justin Belvedere ist Clement M. immer ganz nah dran. Auch beim Shooting für KARLSWRONG war er dabei und gibt uns einen exklusiven Einblick in die Arbeit seines virtuosen Mentors.

Karlswrong_StayComfortable_ClementMeyer

INTERVIEWER: 

Clement, wie war das heute für dich bei einem so großen Fotoshooting dabei gewesen zu sein?

CLEMENT: 

Seitdem ich Justin assistieren darf, habe ich ja schon einige große Sets gesehen. Davor habe ich ja mehr Travel and Lifestyle gemacht. Und People natürlich.

INTERVIEWER:

Was war genau deine Aufgabe am Set?

CLEMENT:

To be honest, ´I am the girl for everything´, um es in Justins Worten auszudrücken. Aber am Wichtigsten ist es mir, Justin den Rücken freizuhalten, damit er sich frei entfalten kann. Die Harmonie zwischen uns ist schon intense. Mit ihm zu Arbeiten ist die ‚éthique de travail’ von der ich immer geträumt habe, auch wenn es unter ihm nicht immer einfach ist on point zu sein. Naja, und sonst alles rund um das Set… das alles läuft. Es muss z.B. immer frischer Mate Tee bereitstehen und alle Requisiten in der Nähe. Manchmal darf ich sie sogar selbst auswählen, da vertraut er mir schon sehr mittlerweile. Nach 4 Jahren ist das ja auch irgendwann kein Wunder mehr (lacht). Mittlerweile sind wir einfach ein Dream Team - einfach nur wow...

Karlswrong_StayComfortable_ClementMeyer

INTERVIEWER:

Warst du aufgeregt mit einem berühmten Schauspieler zu shooten?

CLEMEANT:

Ich habe gehört er ist DER Schauspieler Deutschlands. Auch wenn ich schon einiges gesehen habe, war das schon echt ein Ding für mich. Ich gucke gerne Filme. Außerdem sagt man, er sei nicht so Social Media addicted. Das macht ihn irgendwie special, finde ich.

Anyway, spätestens, wenn Justin den ersten Blitz auslöst, bin ich eh nur noch bei ihm, da könnte selbst Yoko Ono stehen, oder Jacques Cousteau… Aber ich glaube so geht es fast jedem, weil Justin einfach den Raum einnimmt mit seinen Visionen. Das ist wie ein Naturgesetz. Für alle.

INTERVIEWER

Wir haben mitbekommen du magst Tiere?

CLEMEANT: 

Ich kann tatsächlich fast jedes Geräusch, von fast jedem Tier nachmachen.


INTERVIEWER: 

Okay… Wie kamst du eigentlich zu Justin?

CLEMEANT: 

Im “L’Arc“, Paris. Damals hat er bei seiner Vernissage vor allen Anwesenden seinen Assistenten des Amtes enthoben. Das war ein Skandal. Er tut mir heute noch leid. Jedenfalls war ich einer der Ersten, die am nächsten Tag vor seiner Tür standen. Lass mich überlegen… wir müssen ungefähr ein Dutzend Anwärter gewesen sein. Aber, um es kurz zu halten: Ich war der Einzige, der es länger als 4 Tage ausgehalten hat, dass er uns jedes Mal ignorierte, wenn er das Haus betreten oder verlassen hat, als wären wir Luft. Nur Justins Ausstrahlung und mein tiefer Glaube an die Gerechtigkeit haben mich am Leben gehalten. Und mein "Sac de couchage". Das heißt Schlafsack. Jedenfalls stand ich am fünften Tag allein vor seiner Tür. Es regnete. Ich rief „Monsieur Belvedère!“. (pausiert) Doch er lief wieder an mir vorbei ohne mich zu beachten. Nur dieses Mal, hat er die Tür einen kleinen Spalt offengelassen. Der Rest ist Geschichte.

INTERVIEWER:

Ah ja. Steht ihr hin und wieder in irgendeiner Weise in Konkurrenz zueinander?

CLEMEANT: 

Oh Please… Justin ist der Star. Ich helfe Ihm, wo ich kann. Aber er ist der Kreative, der freie Vogel im Wind… Er ist alles, was seine Bilder so unique macht. Ich stehe nur neben ihm und schaue zu. (lacht)

INTERVIEWER: 

Geboren bist du ja als Klemens Meyer, wie kamst du zu Clement?

CLEMENT:

Also das war einfach so… Ich liebe Paris und die ganzen Croissants und schönen Fashion People… nicht zu vergessen die Fashion Week in Paris… Ich habe mich schon sehr früh entschlossen die französische Staatsbürgerschaft anzunehmen, weil meine Großmutter Hugenottin war. Man mag meinen, dass der Name Clement daher kommt, dass kein Franzose Klemens aussprechen kann, aber eigentlich hat mich Justin eines Tages ‚Cremant’ getauft, weil ich immer – Zitat: ‚…So prickelnde Einfälle habe.’. Irgendwann ist ihm dann aufgefallen, dass mich in Paris alle ‚Clemence’ nennen und so wurde aus ‚Cremant’, Clement. Comprends?

INTERVIEWER:

Nicht wirklich…aber super, danke Clemens für deine Zeit!

CLEMEANT: 

Okay, Merci

STAY COMFORTABLE

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